Was ist Syphilis?

Die Syphilis wird von führenden Medizinern als eine schwerwiegende Geschlechtskrankheit angesehen. In der Vergangenheit wurden weltweit immer wieder Fälle von Syphilis verzeichnet. Für das Auftreten der Geschlechtskrankheit zeichnet sich ein Bakterium verantwortlich.

Eine oftmals unterschätzte Gefahr

Das Bakterium gelangt im Rahmen einer Infektion in den menschlichen Organismus. Da das Bakterium äußerst ansteckend ist, wurden auch die möglichen Übertragungswege einer näheren Betrachtung unterzogen. So wird das Bakterium grundsätzlich während des ungeschützten Geschlechtsverkehrs übertragen. Die Schleimhäute nehmen das Bakterium auf und geben es an den Organismus ab.

Nur in den wenigsten Fällen gelangt das verantwortliche Bakterium über kleine Verletzungen im Bereich der Haut in den Organismus des menschlichen Körpers. Sollte sich beispielsweise eine schwangere Frau mit Syphilis infizieren, kann das ungeborene Kind ebenfalls schwer geschädigt werden.

Die Symptome einer Syphilis

Ein Kondom ist der einzige Schutz vor Syphilis.

Ein Kondom ist der einzige Schutz vor Syphilis.

Die Auswirkungen werden bereits nach einer kurzen Zeit von circa drei Wochen deutlich. So befällt das Bakterium nicht nur die inneren Organe. Sowohl die Haut, als auch die Knochen können irreparabel geschädigt werden. Nicht selten wirkt sich eine Syphilis auch negativ auf das Rückenmark sowie das Gehirn aus. Sofern das Bakterium die bereits erwähnten Regionen des Körpers angreift, kann es zu den unterschiedlichsten Symptomen kommen.

Bei vielen Personen wird ein Ausschlag im Bereich der Haut sichtbar. Nicht selten bilden sich auch Geschwüre. Des Öfteren geht eine Syphilis auch mit einem äußerst hohen Fieber einher. Neben einer Appetitlosigkeit können auch Kopfschmerzen sowie Gliederschmerzen als weitere Symptome einer Syphilis angesehen werden. Unbehandelt kann die Geschlechtskrankheit einen tödlichen Verlauf annehmen.

Eine Krankheit und ihre Behandlung

Sofern es zu einem der oben aufgeführten Symptome kommt, sollte ein fachkundiger Arzt aufgesucht werden. Sollte im Rahmen der Untersuchung eine Syphilis diagnostiziert werden, muss ein Antibiotikum eingesetzt werden. In der Regel wird Penizillin als ein geeignetes Präparat angesehen. Damit es trotz des Antibiotikums nicht zu bleibenden Schäden kommt, sollte die empfohlene Dosierung grundsätzlich eingehalten werden.

Die Begleitsymptome werden spezifisch behandelt. So kommen beispielsweise bei Kopfschmerzen entsprechende Präparate zum Einsatz. Bis dato konnte noch kein wirksamer Impfschutz gegen die Geschlechtskrankheit entwickelt werden. Aus diesem Grund wird dem Bereich der Verhütung ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit beigemessen. So können Kondome das Risiko einer Infektion senken.

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