Hilfe bei Genitalherpes

Infizierung durch Genitalherpes

Herpes genitalis ist eine Virusinfektion, die zu den am häufigsten übertragbaren Geschlechtskrankheiten zählt. Genitalherpes wird jedoch nicht nur durch Geschlechtsverkehr übertragen, sondern es besteht auch bei Petting und jeglichem anderem intimen Kontakt bereits Ansteckungsgefahr. Dadurch kann beispielsweise Herpes im Mundbereich durch Oralverkehr auf den Genitalbereich übergreifen.

Grundsätzlich existieren allerdings unterschiedliche Arten der Herpesviren, insgesamt wird bei der Erkrankung zwischen acht verschiedenen Viren unterschieden. Die Viren mit den Bezeichnungen HSV-1 und HSV-2 sind die am weitesten verbreiteten.

Symptome bei Genitalherpes

grippeähnliche Beschwerden, wie zum Beispiel

  • Kopfschmerzen
  • Fieber
  • Übelkeit
  • Muskelschmerzen

Außerdem

  • gerötete Haut im Intimbereich
  • Bläschen
  • Juckreiz
  • Schmerzen im Genitalbereich
  • Brennen
  • Schwellung der Leistenlymphknoten

Vorbeugung von Genitalherpes

Grippeähnliche Symptome können auf einen Genitalherpes hindeuten.

Grippeähnliche Symptome können auf einen Genitalherpes hindeuten.

Im Allgemeinen gibt es kein Erfolgsrezept, um Genitalherpes zu verhindern. Man kann der Erkrankung jedoch durch gewisse Maßnahmen vorbeugen. Wenn man noch nicht mit Herpes Genitalis infiziert ist, so kann man der Erkrankung mit dem Einsatz von Kondomen beim Geschlechtsverkehr Einhalt gebieten. Diese Maßnahme kann jedoch (genau wie bei anderen Krankheiten, z.B.: HIV) nicht zu 100% garantieren, dass man sich nicht infiziert.
Ist man bereits infiziert, so kann man dem Ausbruch der Krankheit durch viel Schlaf, Vermeidung von Stress, der Stärkung des Immunsystems und einer gesunden Ernährung weitgehend verhindern.

Behandlungsmöglichkeiten bei bereits vorhandener Infektion

Die Behandlung zielt hauptsächlich darauf ab, die wiederkehrenden Ausbrüche der Krankheit und deren Häufigkeit einzudämmen. Im Wesentlichen muss je nach Ausprägung und Intensität der Genitalherpes-Erkrankung eine individuelle Behandlung vom Arzt auf den Patienten abgestimmt werden. Bei relativ leichter Infektion kann es reichen diese mit Zinksalben oder einfachen Hausmitteln zu behandeln, um die Herpesbläschen zu bekämpfen und die Heilung zu fördern. Ist die Erkrankung bereits stärker ausgeprägt und neigt dazu wiederzukehren, so muss eine Therapie mit Virustatika begonnen werden. Diese Medikamente verhindern, dass sich die Viren im Körper vermehren und somit das Immunsystem stark schwächen. Dadurch kann der Genitalherpes unter Kontrolle gebracht werden, wobei jedoch ein erneuter Einsatz von Virustatika nach Abbruch der Behandlung nötig sein kann.

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